Umweltlexikon
Hier ensteht für Sie in Kürze das IWU-Umweltlexikon
Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
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Abfall(vermeidungs)beratung sollte Teil jeder Umweltberatung sein. Als von der Umweltberatung unabhängiges Tätigkeitsfeld entstand A. Mitte der 80er Jahre zunächst in solchen Städten, die Modelle zur getrennten Müllsammlung (meist: Erfassung von Wertstoffen in eigenen Sammelbehältern) erprobten. [weiter]
Die A. erfolgt als Verbrennung oder Verklappung. Vor allem Dünnsäure aus der Titandioxid-Produktion und Klärschlämme wurden in früheren Jahren verklappt. [weiter]
Im Abfallgesetz des Bundes ist in 6 die Aufstellung von Abfallentsorgungsplänen durch die Länder vorgesehen. [weiter]
Mit der Verabschiedung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes von 1994, das 1996 in Kraft trat, wurde eine einheitliche Rechtsgrundlage im Abfallbereich geschaffen. [weiter]
Der A. ist direkte Folge einer ganzen Reihe von Faktoren: Nach wie vor und ersten Ansätzen zum Trotz wird in Deutschland wie auch weltweit beim Abfall vorwiegend auf Entsorgung statt auf Vermeidung gesetzt (Abfallvermeidung, Verpackungsverordnung). [weiter]
Abfallvermeidung bedeutet, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig die Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung handelt es sich jedoch lediglich darum, eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden. [weiter]
Abfallverwertung umfaßt Maßnahmen, die dazu dienen, im Abfall enthaltene Wertstoffe bzw. Energiepotentiale zu verwerten (Recycling, getrennte Sammlung, Sortierung von Müll, Verpackungsverordnung). [weiter]
Sämtliche radioaktive und verseuchte Materialien, die bei der Nutzung von Radioaktivität durch den Menschen anfallen und keine weitere Verwendung finden, werden Atommüll genannt. [weiter]
Die B. soll das Austreten von schadstoffbelastetem Sickerwasser, das in jeder Deponie entsteht, in den Untergrund und das Grundwasser verhindern (Deponiesickerwasser). [weiter]
Unter B. faßt man Bodenaushub, Straßenaufbruch und Baustellenabfälle zusammmen und besteht aus mineralischen Stoffen und beinhaltet alle Abfälle, die während und durch eine Baumaßnahme anfallen, wie Beton, Fliesen und Keramik, Mörtel, Putz und Rigips, Steine und Ziegel. [weiter]
Unter Bioabfall (auch Biomüll genannt) werden v.a. organische (pflanzliche und tierische) Abfälle aus privaten Haushalten und Garten verstanden, die durch Mikroorganismen, Bodenlebewesen und Enzyme abgebaut werden können. [weiter]
B. ist ein eingetragenes Warenzeichen des Unternehmen ICI für einen abbaubaren Kunststoff, aus Hydorxybuttersäure (HB) und der ihr verwandten Hydroxyvaleriansäure (HV).
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Gefäß zur getrennten Sammlung von kompostierbaren Bestandteilen aus dem Hausmüll.
Holsystem, Kompostierung
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Holsystem, Kompostierung
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Der Boden bedarf aufgrund seiner hohen B. durch Schadstoffe und andere menschliche Eingriffe eines besonderen Schutzes. [weiter]
Aus Hausmüll durch grobe Sortierung und Brikettierung der energiereichen Bestandteile gewonnener Brennstoff. [weiter]
Dem Bürger wird die Möglichkeit gegeben, getrennt gesammelte Wertstoffe (getrennte Sammlung, Recycling) zu Recyclingcontainern, die an zentralen Punkten aufgestellt sind, oder zu Recyclinghöfen zu bringen. [weiter]
Eine Deponie ist ein lokal begrenzter, langfristig angelegter Ablagerungsort von Abfällen. Eine Müllkippe ist dagegen eine unorganisierte Abfallansammlung, die je nach Zusammensetzung des Abfalls Umwelt und Menschen gefährden kann. [weiter]

